Werkvertrag

1. Allgemeines/Geltungsbereich

1.1. Die IDK GmbH führt die ihr übertragenen Aufträge als Werkunternehmer im Sinne des § 631 BGB ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus. Nachfolgende Bedingungen sind Bestandteil aller unserer Angebote und Vertragsannahmeerklärungen und Grundlage aller unserer Verkäufe und Lieferungen einschließlich Beratungen und Auskünfte. Sie gelten spätestens mit der Entgegennahme unserer Ware oder Leistung als angenommen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers sind ausgeschlossen, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Der Auftraggeber erkennt mit der Auftragserteilung an die IDK GmbH diese Geschäftsbedingungen ausdrücklich an. Die Geschäftsbedingungen gelten für die Dauer der gesamten Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht  nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
1.2. Bei Ergänzungs- und Folgeaufträgen gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen entsprechend. Sie werden spätestens zum Zeitpunkt der jeweiligen Lieferungs- und Leistungsannahme wirksam.
1.3. Es gelten mit Ausnahme der nachstehenden Geschäftsbedingungen ausschließlich die gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen finden insbesondere die gesetzlichen Vorschriften des BGB Anwendung. Die Geltung der VOB Teil B wird nicht vereinbart.
1.4. Alle Vereinbarungen, die zwischen der IDK GmbH und dem Auftraggeber zwecks Ausführung dieses Vertrages geschlossen werden, sind in dem Vertrag und in diesen Bedingungen schriftlich niedergelegt. Vorvertragliche Mitteilungen, insbesondere Kostenvoranschläge,  Informationen aus Prospekten und Zeichnungen, Angebote, Beschreibungen etc. sind, außer bei ausdrücklicher Vereinbarung, freibleibend.
1.5. Bezüglich des Vertragsgegenstandes behält sich die IDK GmbH Änderungen im gesetzlich zulässigen Rahmen vor, insbesondere hält sich die IDK GmbH im Sinne des technischen Fortschritts Änderungen vor.
1.6. Werden Vertragsleistungen versprochen, deren Durchführung von behördlichen Genehmigungen abhängig ist, so können Änderungen zur Erlangung der behördlichen Genehmigungen durchgeführt werden. Alle Vertragsänderungen nach Vertragsabschluss können im Übrigen nur berücksichtigt werden, wenn hierdurch anfallende Mehrkosten vom Auftraggeber übernommen werden und der Auftraggeber die IDK GmbH hierzu ausreichend Zeit zubilligt.
1.7. Neben diesen Geschäftsbedingungen gelten ausdrücklich die im Vertrag festgelegten technischen Bedingungen und Vorgaben, sowie die dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten technischen Unterlagen, auf die die IDK GmbH hiermit ausdrücklich hinweist.

2. Auftragserteilung

2.1. Die Angebote der IDK GmbH sind bis zur Bestätigung/Auftragsannahme freibleibend.
2.2. Mit der Bestellung eines Werkes erklärt der Auftraggeber verbindlich, den Auftrag erteilen zu wollen. Die IDK GmbH ist berechtigt, das in der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von zwei Wochen nach Eingang bei der IDK GmbH anzunehmen. Die Annahme kann entweder schriftlich oder durch Übergabe des Werkes an den Auftraggeber erklärt werden.
2.3. In der Auftragsbestätigung werden die zu erbringenden Leistungen bezeichnet und der voraussichtliche Fertigstellungstermin angegeben. Der Auftraggeber erhält eine Ausfertigung der Auftragsbestätigung.
2.4. Der Vertragsabschluss erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen und rechtzeitigen Selbstbelieferung durch die Zulieferer der IDK GmbH. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht von uns zu vertreten ist. Der Auftraggeber wird über die Nichtverfügbarkeit der Leistung unverzüglich informiert.

3. Preise

3.1. Die von uns angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, wenn die Mehrwertsteuer nicht ausdrücklich ausgewiesen wurde. Sofern sich die gesetzliche Mehrwertsteuer nach Vertragsschluss erhöhen sollte, ist die IDK GmbH berechtigt, diese in gleichem Umfang zu erhöhen.
3.2. Die in Rechnung gestellten Leistungen sind 10 Tage nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Im Falle des Verzugs des Auftraggebers werden unter Vorbehalt der Geltendmachung eines weiteren Schadens Zinsen gemäß § 288 BGB berechnet. Die IDK GmbH ist berechtigt – trotz anders lautender Bestimmungen des Auftraggebers – Zahlungen zunächst auf dessen ältere Schulden anzurechnen. Sind bereits Kosten und Zinsen entstanden, so ist die IDK GmbH berechtigt die Zahlungen zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung anzurechnen.
3.3. Eine Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn die IDK GmbH über den Betrag verfügen kann. Zahlungen dürfen daher nur an die IDK GmbH erfolgen und nicht an etwaige Vertreter.
3.4. Je nach Umfang des Projektes ist die IDK GmbH berechtigt, entsprechend dem Lieferungs- bzw. Leistungsfortschritt Abschlagszahlungen zu vereinbaren. Diese sind jeweils spätestens 10 Tage nach dem der jeweilig vereinbarte Leistungsstand erreicht wurde, zur Zahlung fällig.
3.5. Schecks, Wechsel und andere Wertpapiere werden nur erfüllungshalber nicht aber an Erfüllung Statt angenommen. Die im Zusammenhang mit der Einlösung anfallenden Kosten wie Wechselsteuer und Wechselspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers. Im kaufmännischen Verkehr werden sämtliche Forderungen der IDK GmbH gegen den Auftraggeber ohne Rücksicht auf die Laufzeit etwa herein genommener und gutgeschriebener Wechsel sofort fällig, wenn die Zahlungsbedingungen nicht eingehalten oder Umstände eintreten, wonach die Kreditwürdigkeit der Vertragspartner gemindert wird.
3.6. Im Falle eines seitens des Auftraggebers zu vertretenden Rücktritts vom Vertrag oder einer ebenfalls seitens des Auftraggebers erklärten und zu vertretenden Kündigung des Vertrages, ist dieser verpflichtet der IDK GmbH die bereits angefallenen Kosten sowie den entgangenen Gewinn mit einem Pauschalbetrag von maximal 30% des vereinbarten Werklohns zu vergüten. Dem Auftraggeber bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass der IDK GmbH ein Schadensersatz in Höhe des vorgenannten Pauschalbetrages nicht entstanden ist.

4. Lieferbedingungen, Gefahrübergang, Abnahme

4.1. Der Beginn der Arbeiten ergibt sich aus dem Werkvertrag und den im Übrigen zwischen den Parteien getroffenen Regelungen.
4.2. Wenn die Parteien verbindliche Fertigstellungstermine vereinbaren, so sind diese als solche zu kennzeichnen.
4.3. Im Falle höherer Gewalt und aufgrund sonstiger unvorhersehbarer, außergewöhnlicher und unverschuldeter Umstände (z. B. Streik, Aussperrung, behördliche Anordnung/Eingriffe, Energieversorgungsschwierigkeiten etc.) – auch wenn sie bei Zulieferern eintreten –verlängert sich die Ausführungsfrist um die Dauer der Behinderung sowie eine angemessene Anlaufzeit, wenn dadurch die IDK GmbH an der rechtzeitigen Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtung behindert wird. Wird durch die vorgenannten Umstände sogar die Lieferung oder Leistung unmöglich oder unzumutbar, so wird die IDK GmbH von der vertraglichen Verpflichtung frei, das Werk zu erstellen. Verlängert sich die Ausführungszeit oder wird die IDK GmbH von der Verpflichtung zur Ausführung frei, so kann der Auftraggeber hieraus keine Schadensersatzansprüche herleiten. Auf die genannten Umstände kann sich die IDK GmbH nur berufen, wenn sie den Auftraggeber hierüber unverzüglich benachrichtigt.
4.4. Die IDK GmbH behält sich vor, Teilleistungen in zumutbarem Umfang zu leisten. Der Auftraggeber ist zur Abnahme des ordnungsgemäß hergestellten Werkes verpflichtet. Die Abnahme erfolgt durch die rügelose Entgegennahme des Werkes. Dieses gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber das Werk nicht binnen 14 Tage nach Übergabe als mangelhaft oder vertragswidrig rügt. Die Rüge muss schriftlich erfolgen. Die Inbetriebnahme ersetzt die Abnahme. Vorgenannte Regelungen gelten auch für Teilabnahmen. Wegen geringfügiger Mängel kann die Abnahme nicht verweigert oder verzögert werden. Die Gefahr geht auf den Auftraggeber am Tag der Abnahme des Werkes über. Dies gilt auch für Teilabnahmen, sofern diese nach Art und Beschaffenheit des Werkes herbeigeführt werden können.

5. Zurückbehaltung und Aufrechnung, Abtretung/Übertragungen

5.1. Der Auftraggeber hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt wurden oder durch die IDK GmbH anerkannt wurden.
5.2. Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn seine Gegenansprüche aus demselben Vertragsverhältnis herrühren oder aber seine Ansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt wurden.
5.3. Die Abtretung von Forderungen gegen die IDK GmbH bedürfen zur Wirksamkeit der schriftlichen Zustimmung der IDK GmbH. Die IDK GmbH wird die Zustimmung jedoch nicht ohne triftigen Grund verweigern.
5.4. Die IDK GmbH ist berechtigt, Forderungen aus diesem Vertragsverhältnis an Dritte abzutreten. Darüber hinaus ist die IDK GmbH berechtigt, die sich aus diesem Vertrag ergebenden Rechte und Pflichten auf einen Dritten zu übertragen, soweit der Dritte vollumfänglich die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag übernimmt.

6. Eigentumsvorbehalt

6.1. Alle Waren/gelieferte Gegenstände bleiben Eigentum der IDK GmbH bis zur Erfüllung sämtlicher Forderungen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bestanden – bei Zahlungen durch Scheck oder Wechsel bis zur Einlösung – gleich aus welchem Rechtsgrund und zwar auch dann, wenn besonders bezeichnete Forderungen bereits beglichen sind. Gehört der Vertrag zum Betrieb des Handelsgewerbes eines Kaufmanns, gilt Satz 1 für künftige oder bedingte Forderungen auch aus gleichzeitig oder später abgeschlossenen Verträgen.
6.2. Der Auftraggeber hat jede Beeinträchtigung des Eigentums bezüglich der Vorbehaltsware zu unterlassen. Ferner verpflichtet er sich im Falle des Zugriffs durch Dritte auf die Vorbehaltsware die IDK GmbH unverzüglich zu informieren. Der Auftraggeber hat die hierdurch anfallenden Kosten selbst zu tragen.
6.3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Pfändungen der Eigentumsvorbehaltsgegenstände der IDK GmbH unverzüglich schriftlich anzuzeigen und die Pfandgläubiger von dem Eigentumsvorbehalt zu unterrichten. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die ihm unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Gegenstände zu veräußern, zu verschenken, zu verpfänden oder zur Sicherheit zu übereignen.
6.4. Werden Eigentumsvorbehaltsgegenstände als wesentliche Bestandteile in das Grundstück des Auftraggebers eingebaut, so tritt der Auftraggeber schon jetzt die aus einer Veräußerung des Grundstücks oder von Grundstücksrechten entstehenden Forderungen in Höhe des Rechnungswertes der Eigentumsvorbehaltsgegenstände mit allen Nebenrechten an die IDK GmbH ab.
6.5. Soweit die Liefergegenstände wesentliche Bestandteile des Grundstücks geworden sind, verpflichtet sich der Auftraggeber bei Nichteinhaltung vereinbarter Zahlungstermine der IDK GmbH die Demontage der Gegenstände, die ohne wesentliche Beeinträchtigung des Baukörpers ausgebaut werden können, zu gestatten und ihr das Eigentum an diesen Gegenständen zurück zu übertragen. Die Demontage und sonstige Kosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.

7. Gewährleistung

7.1. Rechte des Auftraggebers wegen Mängel an dem Werk verjähren in einem Jahr ab dem Zeitpunkt der Abnahme des Werkes oder mangels Abnahme mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage. Voraussetzung für die Geltendmachung der Gewährleistungsrechte durch den Auftraggeber ist, dass:
– offensichtliche Mängel der IDK GmbH binnen zwei Wochen ab Abnahme oder mangels Abnahme ab Inbetriebnahme der Anlage, nicht erkennbare Mängel bei Entdeckung, spätestens jedoch innerhalb der Gewährleistungsfrist von 12 Monaten schriftlich gegenüber der IDK GmbH angezeigt werden
– an der Anlage Reparaturversuche, Instandsetzungsarbeiten oder technische Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte nicht stattgefunden haben
– der Auftraggeber mit der Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen, soweit sie fällig sind und in angemessenem Wert der unbeanstandeten Teil der Lieferung stehen, nicht im Rückstand ist
– die Anlage bestimmungsgemäß durch den Auftragnehmer instand gehalten  und von dem Auftraggeber sachgemäß bedient wird
7.2. Die Gewährleistungspflicht der IDK GmbH beschränkt sich nach deren Wahl auf Ersatzlieferung, Rücktritt (Rückgängigmachung des Vertrages), Minderung (Herabsetzung der Vergütung) oder Nacherfüllung. Wenn der Auftraggeber Nacherfüllung verlangt, leistet die IDK GmbH Gewähr für Mängel des Werkes entweder durch Nachbesserung oder Neuherstellung. Bei verzögerter, verweigerter oder mehrmalig misslungener Nacherfüllung kann der Auftraggeber nach seiner Wahl Rücktritt (Rückgängigmachung des Vertrages) oder Minderung (Herabsetzung der Vergütung) verlangen. Das Rücktrittsrecht steht dem Auftraggeber dann nicht zu, wenn nur eine geringfügige Vertragswidrigkeit vorliegt oder die IDK GmbH die in einem Mangel liegende Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.  Voraussetzung für die Mängelhaftung der IDK GmbH ist, dass es sich um einen nicht unerheblichen Mangel handelt.
7.3. Zur Mängelbeseitigung hat der Auftraggeber die nach billigem Ermessen erforderliche und angemessene Zeit und Gelegenheit zu gewähren.
7.4. Es wird keine Gewähr für Schäden aus nachfolgenden Gründen übernommen:
Natürliche Abnutzung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, übermäßige Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel, mangelhafte Bauarbeiten, ungeeigneten Baugrund, Austausch von Werkstoffen, chemische, elektronische, elektromechanische oder elektrische Einflüsse (sofern sie nicht von der IDK GmbH zu vertreten sind), unsachgemäße und ohne vorherige Genehmigung der IDK GmbH erfolgte Änderungen oder Instandsetzungsarbeiten seitens des Auftraggebers oder Dritter.
7.5. Vom Auftraggeber beabsichtigte Nutzungsänderungen sind der IDK GmbH anzuzeigen und mit dieser abzustimmen. Unterlässt der Auftraggeber eine solche Anzeige oder Abstimmung, verliert er jeglichen Gewährleistungsanspruch. Für die von dem Auftraggeber beigestellten Produkte/Leistungen übernimmt die IDK GmbH keine Gewährleistung.
7.6. Die einjährige Verjährungsfrist gilt nicht bei einem Bauwerk, sowie einer Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht; in diesem Fall tritt Verjährung erst nach fünf Jahren ein. Die Ansprüche auf Minderung und auf die Ausübung eines Rücktrittsrechts sind ausgeschlossen, soweit der Nacherfüllungsanspruch verjährt ist.
7.7. Die einjährige Verjährungsfrist gilt auch nicht, wenn der IDK GmbH grobes Verschulden vorzuwerfen ist, sowie im Falle der der IDK GmbH zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden bis zu Verlust des Lebens des Auftraggebers und im Falle eines arglistigen Verhaltens seitens der IDK GmbH.

8. Haftung

8.1. Nicht ausdrücklich in diesen Bedingungen zugestandene Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit, Verzug, positiver Vertragsverletzung, Verschulden bei Vertragsabschluss, unerlaubte Handlung und auf Ersatz von Mangelfolgeschäden – auch soweit vorstehende Ansprüche im Zusammenhang  mit Gewährleistungsrechten des Auftraggebers stehen – werden mit Ausnahme von Körperschäden ausgeschlossen, es sei denn, sie beruhen auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung durch die IDK GmbH, einem ihrer gesetzlichen Vertreter oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen. Der Haftungsausschluss bezieht sich auf sämtliche Schadensarten, wie Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Jegliche Haftung seitens der IDK GmbH für Schäden, die durch den Vertreter, Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen vor oder bei Auftragsausführung verursacht werden, übernimmt die IDK GmbH nur im Rahmen der von ihr abgeschlossenen Betriebshaftpflichtversicherung.
Für etwaige aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften gegebene Haftungsansprüche besteht eine Haftpflichtversicherung der IDK GmbH bei der AachenMünchener Versicherung AG in Höhe von EUR 2.000.000,00 pauschal für Personenschäden, EUR 1.000.000,00 für Sachschäden und EUR 200.000,00 für Vermögensschäden jährlich und je Schadensereignis. Für derartige Schäden haftet die IDK GmbH bis in Höhe der Deckungssumme der von der IDK GmbH abgeschlossenen Haftpflichtversicherung, die auf Verlangen nachgewiesen wird. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Im kaufmännischen Verkehr haftet die IDK GmbH auch im Falle grober Fahrlässigkeit nur beschränkt, und zwar für den im Zeitpunkt des Vertragsschlusses voraussehbaren Schadens; Schadensersatzansprüche sind ferner auch in Fällen grober Fahrlässigkeit ausgeschlossen, sofern die Verletzung einer nichtwesentlichen Vertragspflicht durch einen Erfüllungsgehilfen der IDK GmbH erfolgt.
8.2. Eine darüber hinausgehende Haftung wird nicht übernommen, insbesondere wird nicht für Schäden gehaftet, die als Folge von strafbaren Handlungen (z. B. Raub, Diebstahl, Einbruchdiebstahl) gegenüber Personen, dem Eigentum oder dem Vermögen des Auftraggebers oder Dritten entstehen. Ausgeschlossen sind in jedem Fall Ersatzansprüche für Folgeschäden z. B. bei nicht Funktionieren der Anlage, Einbruch, Kosten der Polizei bzw. Feuerwehr sowie ggf. Bewachungsunternehmen bei Gefahrenmeldungen, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften über eine Haftung für Vorsatz bzw. grobe Fahrlässigkeit diesen Haftungsbeschränkungen entgegenstehen.
Die IDK GmbH haftet auch nicht für Arbeiten ihrer Erfüllungsgehilfen, soweit die Arbeiten nicht mit den vereinbarten Lieferungen und Leistungen zusammenhängen oder soweit dieselben vom Auftraggeber direkt veranlasst sind.
8.3. Etwaige Unregelmäßigkeiten bei der Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen der IDK GmbH sind dieser unverzüglich schriftlich zwecks Abstellung anzuzeigen, andernfalls können Rechte hieraus nicht abgeleitet werden.
8.4. Beratungen durch Personal der IDK GmbH oder durch von dieser beauftragten Vertreter erfolgen unverbindlich. Sie basieren auf dem gegenwärtigen Stand der seitens der IDK GmbH gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen und werden nach bestem Wissen erteilt. Haftungsansprüche sind insoweit ausgeschlossen, falls der IDK GmbH nicht Vorsatz bzw. grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.
8.5. Die IDK GmbH haftet nicht für entgangenen Gewinn und Vermögensschäden des Auftraggebers, welche z. B. in Verbindung mit einem Ausfall der Anlage entstehen, durch fehlerhafte Funktion von Programmen oder Datenverlust, ebenso wenig, wenn die vom Auftraggeber gewählte Systemkombination seinen Erfordernissen nicht entspricht oder die beabsichtigten Ergebnisse nicht erreicht werden, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften über eine Haftung für Vorsatz bzw. grobe Fahrlässigkeit diesen Haftungsbeschränkungen entgegensteht.

9. Kündigung

9.1. Unter Beachtung der Regelung in diesen Bedingungen ist der Werkvertrag entsprechend den gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs kündbar.
9.2. Das Recht der Parteien den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen, bleibt hiervon unberührt. Insbesondere kann jede Partei den Vertrag kündigen, wenn durch ein schuldhaftes Verhalten der anderen Partei die Durchführung des Vertrages oder des Vertragszwecks so gefährdet ist, dass der kündigenden Partei nicht mehr zugemutet werden kann, das Vertragsverhältnis aufrecht zu erhalten.

10. Datenschutzklausel

Im Rahmen des Vertragsverhältnisses anfallende und für die Durchführung des Vertrages erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers werden insoweit bei der IDK GmbH im Sinne des Datenschutzgesetzes gespeichert und verarbeitet.  Soweit dies zur Durchführung des Vertrages erforderlich ist, werden die Daten auch an dritte Unternehmen, die von der IDK GmbH in zulässiger Weise mit der Durchführung des Vertrages oder von Teilen davon betraut sind, übermittelt.

11. Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand

11.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
11.2. Ausschließlicher Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist – sofern gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz der IDK GmbH, Landau in der Pfalz. Dasselbe gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, oder sein Wohnsitz oder sein gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

12. Schlussbestimmung

12.1. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Auftraggeber einschließlich dieser Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen bzw. Teile der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommen.
Dasselbe gilt sinngemäß, wenn sich bei der Durchführung des Vertrages eine ausfüllungsbedürftige Vertragslücke ergibt, oder aber wenn eine Regelung infolge geänderter Verhältnisse sinnlos geworden oder als überholt anzusehen oder undurchführbar geworden ist.
12.2. Änderungen und Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie aller Verträge zwischen der IDK GmbH und dem Auftraggeber bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch die IDK GmbH.

Powered by: Wordpress